Für Ihren nächsten Urlaub in den Bergen werden Sie ein kleines Chalet am Fuss der Pisten mieten … Achtung, schützen Sie sich vor Betrügereien und Schwindeleien, die es im Internet zuhauf gibt. Viele Touristen wurden in der letzten Saison Opfer davon – unsere 10 Tipps helfen, Fallen zu vermeiden!
1- Anzeigen im Internet
Vorsicht bei vage erscheinenden Anzeigen für Ferienwohnungen in den Bergen mit sehr schönen, fast unwirklichen Fotos zu einem oft lächerlich niedrigen Preis.
2- Der Inserent im Internet
Bei Zweifeln und Betrugsverdacht können Sie sich mit der Website, auf der die betreffende Anzeige geschaltet ist, in Verbindung setzen, um zu überprüfen, ob der Inserent auf einer schwarzen Liste von Betrügern steht.
3- Die Telefonnummer
Überprüfen Sie, ob die Telefonnummer in der Anzeige echt ist und dem Eigentümer der Unterkunft gehört. Versuchen Sie anzurufen. Wenn Sie immer nur den Anrufbeantworter erreichen oder es sich um eine dritte Person handelt, verlangen Sie immer, mit dem Eigentümer selbst zu sprechen.
4- E-Mail-Kontakte
Wenn der Austausch hauptsächlich per E-Mail stattfindet, beachten Sie die Schreibweise und prüfen Sie, ob die Antworten automatisiert sein könnten.
5- Ihre Personendaten
Geben Sie der Person, die die Anzeige geschaltet hat, Ihre genauen Kontaktdaten und andere Personendaten erst nach mehreren Gesprächen, denn sie könnte diese Daten verwenden, um einen gefälschten Mietvertrag mit für Sie unsichtbaren Klauseln auszufüllen.
6- Adresse der Unterkunft in den Bergen
Wenn Sie an einer Unterkunft interessiert sind, überprüfen Sie systematisch, ob die angegebene Adresse korrekt ist, um zu vermeiden, dass Sie bei einer nicht existierenden oder bereits besetzten Unterkunft oder an einem unangenehmen Ort (Autobahnrand, Müllhalde usw.) landen.
7- Ihr Mietvertrag
Wenn nach genauer Prüfung alles in Ordnung zu sein scheint, lassen Sie sich eine Kopie des unterschriebenen Vertrags aushändigen und lesen Sie alle Klauseln sorgfältig durch, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Auch für nur eine Woche haben Sie das Recht, einen Mietvertrag zu verlangen.
8- Zahlungsbedingungen
Wenn Sie in der Schweiz mieten, prüfen Sie, ob die IBAN des Kontos, auf das Sie die Anzahlung leisten müssen, von einer Schweizer Bank stammt. Das sehen Sie an den ersten Ziffern. Wenn Sie die Wahl haben, wählen Sie bevorzugt eine Banküberweisung oder Kreditkartenzahlung als Zahlungsmittel.
9- Quittung
Verlangen Sie immer eine Empfangsbestätigung der von Ihnen geleistete Zahlung, auf der die Referenz des Mietobjekts vermerkt ist.
10- Archiv Ihrer Korrespondenz
Bewahren Sie die Korrespondenz mit dem Vermieter sorgfältig in einem Ordner in Ihrem E-Mail-Postfach auf und bitten Sie den Inserenten immer, schriftlich festzuhalten, was Sie besprochen und worauf Sie sich geeinigt haben.
Wenn Sie dies alles beachten, bleibt Ihnen nur noch, sich auf Urlaub im Gebirge zu freuen.
Sie wohnen in der Schweiz und möchten eine Reiseversicherung abschliessen? Entdecken Sie die Versicherungen unseres Partners Generali, indem Sie hier klicken.